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HSG Sinzheim-Rastatt – SG Kappelwindeck-Steinbach 22:21 (13:9)

Im Duell zweier gleichwertiger Mannschaften hatte Sinzheim letztlich die Nase vorn in einem Spiel, das keinen Sieger verdient hatte. Beide Mannschaften waren von Beginn an hell wach und zunächst hatte Sinzheim auch den besseren Start. Die Abwehr der Gastmannschaft stand etwas zu offensiv und es gelang den Sinzheimerinnen ein ums andere Mal, in freie Wurfpositionen zu kommen. Hätte nicht Melanie Gleim im Tor der SGKS einen so guten Tag gehabt, hätte die SG rasch einem hohen Rückstand nachlaufen müssen. Die Abwehr stand dann jedoch immer besser und erst gegen Ende der ersten Hälfte brachen die Rebländerinnen ein und mussten mit einem 4 Tore-Rückstand in die Halbzeit gehen (13:9).

Die Halbzeitansprache von Arnold Manz und Chris Forcher, die Annette Pfliehinger vertraten, schien Früchte zu tragen, denn mit einem fulminanten Zwischenspurt zogen die SGKS-Spielerinnen zum 13:14 vorbei und lagen sogar mit 15:17 vorne. Leider schienen die Rebländerinnen sich selbst nicht zu trauen und im Angriff lief wieder nichts zusammen. Sinzheim hatte sich nie aufgegeben und setzte die jungen Rebländerinnen weiter unter Druck. Folgerichtig erzielten sie den Ausgleich und konnten den Vorsprung sogar auf zwei Tore erhöhen. Zwar gelang der besten SGKS-Werferin Laura Braun noch der Anschlusstreffer und die Rebländerinnen kamen sogar kurz vor Ende der Spielzeit nochmals in Ballbesitz. An diesem Tag sollte es aber nicht sein und so musste man sich mit 22:21 geschlagen geben. Schade, denn es wäre ein richtiger „big point“ im Abstiegskampf gewesen. Schmerzlich vermisst wurde Simone Falk, die aufgrund einer Fußverletzung nicht mitwirken konnte und der Mannschaft erst gegen Rundenende wieder zur Verfügung stehen wird.

Am kommenden Wochenende wird die Mannschaft Ottenhöfen empfangen. Da die Abiturientinnen aufgrund der bevorstehenden Abiturwoche nicht eingesetzt werden können, wird die Mannschaft ersatzgeschwächt antreten müssen. Die Bitte um Verlegung wurde von der Ottenhöfener Trainerin Gabi Benkeser abgelehnt, so dass der sportliche Wert dieser Begegnung bezweifelt werden darf. Hier gilt es unverletzt aus der Partie zu kommen, um möglichst gegen einen der „großen“ Gegner noch ein paar Punkte zu holen.

 

Für die SGKS spielten: M.Gleim, D. Forcher – L. Braun (9/3), A. Schulmeister (4), La. Oser (4), Le. Oser (2), A. Boni (1), N. Braun (1), K. Fink, K. Geiser, N.Droll, L. Brommer                                (D.F.)

 

Schutterzell  gegen SG Steinbach-Kappelwindeck 26:26 (15:12)

„Autsch“! Der Handschlag, den die Schutterzeller Torhüterin ihrer Kollegin aus Steinbach nach dem Spiel  gab, hatte es in sich. Lag darin ja der ganze Frust über einen vergebenen Punkt. Aber keine Sorge, die erfahrene „Ü40“-Spielerin der SGKS hat keine bleibenden Schäden davongetragen und konnte die Gefühle durchaus nachvollziehen.

Jetzt aber zum Spiel. Fast könnte man den Spielbericht gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier als Grundlage für den aktuellen Bericht nehmen. Sogar das Endergebnis stimmt. Aber natürlich gab es ein paar kleine, aber auch bedeutende Unterschiede.

Wieder einmal verpatzten die Rebländerinnen den Start und lagen rasch mit 4 Toren zurück. Antette Pfliehinger musste eine frühe Auszeit nehmen und erst ab der 15. Minute erfüllte dann die Abwehr zuverlässiger  ihre Aufgaben. Im Angriff lief zunächst auch nichts zusammen und folgerichtig lag man nach einem zwischenzeitlichen 5 Tore-Rückstand zur Halbzeit mit 15:12 zurück.

In Halbzeit zwei stand zwar die Abwehr immer besser,  die herausgespielten Bälle wurden aber oft zu hastig wieder abgegeben.  Trotzdem konnte ein nochmaliger 5 Tore Rückstand egalisiert werden. Dabei waren Natalie Braun, Anika Schulmeister, Nadine Droll und vor allem Katha Fink ein regelrechtes Bollwerk in der Abwehr und brachten die Schutterzellerinnen an den Rand der Verzweiflung. Im Angriff blieb es dann Simone Falk und der erstmals in der Damenmannschaft eingesetzten Alicia Burgert vorbehalten, für die nötigen Tore zu sorgen.  Die jüngste Spielerin auf dem Feld zeigte dabei ihr großes Können und dass sie sich auch durch weitaus ältere Spielerinnen nicht einschüchtern lässt.  Bravo und weiter so!

Wieder einmal gilt, dass sich auf dieser Leistung aufbauen lässt. Der Wille, gegen den Abstieg zu kämpfen ist vorhanden. Trotzdem müssen dringend doppelte Punktgewinne her. Dies wird umso schwerer, als einige der jungen Spielerinnen zurzeit verständlicherweise andere Interessen haben. Sie müssen sich auf das anstehende Abitur vorbereiten, was Zeit und Kraft kostet. Da die SG-Spielerinnen sehr jung sind, lastet doch auf einer großen Zahl dieser doppelte Druck. Ältere, erfahrene Spielerinnen sind kaum vorhanden und können das nicht ausgleichen.    (D.F.)

 

Für die SGKS spielten:   M. Gleim, D. Forcher (Tor) - S. Falk (11/3), A. Burgert (8), La. Oser (3), A. Schlumeister (2), N.Droll und L. Braun (je 1), Le. Oser, A. Boni, K. Fink, K. Geiser, N. Braun

 

 

SGKS gegen SG Ohlsbach/Elgersweier 26:26 (7:11)

 

Hinten hui – vorne naja… Auf diesen kurzen Nenner ließe sich das Spiel der SGKS gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier bringen.  Die Damen der SGKS waren nach zwei verlorenen Spielen gegen unmittelbare Tabellennachbarn nicht unbedingt mit großer Zuversicht in die Partie gegangen. Zwar hatte Anette Pfliehinger in ihrer Ansprache vor dem Spiel absolute Konzentration gefordert, doch irgendwie konnten dies die Spielerinnen nur in die Abwehr übertragen. Im Angriff aber schienen die Rebländerinnen alles verlernt zu haben. Die sonst vorhandene Leichtigkeit war nicht zu erkennen.  Dagegen schien es, als hätten die Spielerinnen Blei  in den Schuhen.  Statt die Lücken zu suchen, wurde ein ums andere Mal quer gespielt und wenn eine Spielerin einmal frei  vor der gegnerischen Torhüterin war, fehlte die notwendige Cleverness im Abschluss. So wurden mit Mühe nur  7 Tore in der ersten Halbzeit geworfen.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte schien alles unverändert. Zwar konnten die Gäste den Abstand nicht vergrößern, die Rebländerinnen aber auch nicht entscheidend verkürzen. Mitte der zweiten Halbzeit ging dann aber plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft.  Auf einmal stimmte die Körpersprache.  Die Mädels feuerten sich gegenseitig an und feierten jede gelungene Aktion. Der Gästetrainer bemerkte dies auch und nahm eine Auszeit.  Kurzfristig schien der Faden bei der Heimmannschaft nochmal s zu reißen, aber dann gelang in der 55. Minute der Ausgleich und kurz danach noch der Führungstreffer. Beide Mannschaften schenkten sich nun nichts mehr und die körperlich starken Gäste konnten wiederum zwei Tore vorlegen. Die Rebländerinnen gaben jedoch nicht auf und 3 Sekunden vor Spielende gelang Simone Falk der umjubelte Ausgleich. Was sich für die Heimmannschaft wie ein Sieg anfühlte, kam  den Gästen wie eine bittere Niederlage vor.

Positiv hervorzuheben war die starke Abwehrleistung und die in der zweiten Hälfte gezeigte kämpferische Leistung. Wenn die jungen Spielerinnen der SGKS diese Kombination auch in den kommenden Spielen bringen, ist der Klassenerhalt durchaus zu schaffen. Dass dies in diesem Jahr nicht einfach ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Vor allem in der unteren Tabellenhälfte kann jeder jeden schlagen.  Da die SGKS an den beiden letzten Spieltagen gegen MuKu und Rotenfels/Gaggenau antreten muss, sollte der Klassenerhalt vorher in trockene Tücher gebracht werden.                (D.F.)   

 

SGKS zu Hause weiterhin ungeschlagen –

auch Altenheim lässt die Punkte im Rebland

Jeder Sportler hat es schon einmal erlebt, dass man sich selbst der größte Gegner ist.  Auch die Spielerinnen der SG Kappelwindeck-Steinbach hatten am vergangenen Sonntag mehr mit sich selbst, als mit den Spielerinnen aus Altenheim zu kämpfen. Was letztlich die Gründe dafür waren, sei dahingestellt, Tatsache ist, dass die SG schon von Beginn an im Hintertreffen war und zunächst einen 0:3 Rückstand mühevoll zum 4:4 ausgleichen musste.  Die Abwehr der SG war nicht sattelfest und so kam Altenheim immer wieder über Außen zu leichten Toren. Vor allem die starke Linksaußen-Spielerin konnte zunächst nicht gestoppt werden und warf insgesamt 6Tore für ihre Mannschaft.

Die Abwehr hatte sich Mitte der ersten Hälfte endlich stabilisiert, trotzdem konnten sich die Rebländerinnen nicht absetzen. Zahlreiche technische Fehler, Fehlwürfe und überhastete Aktionen prägten das Spiel. Mühevoll gelang zur Halbzeit ein Drei-Tore-Vorsprung (14.:11).

Wer aber gedacht hatte, die SGKS würde nun befreiter aufspielen, sah sich getäuscht. Nahtlos knüpfte man an die Leistung der ersten Hälfte an und geriet sogar wieder mit einem Tor in Rückstand. In dieser Phase bewiesen die Spielerinnen dann, dass sie kämpfen können. Annette König setzte sich außen durch und hielt ihre Mannnschaftskolleginnen im Spiel. Anika Schulmeister war am Kreis oftmals nur durch unfaire Aktionen zu halten, die fälligen 7-Meter verwandelte Laura Braun sicher. Auch Nadine Droll zeigt ein starkes Spiel und belohnte sich mit 5 Treffern.  Der Vorsprung wurde bis zum 31:25 kontinuierlich ausgebaut und letztlich stand ein nicht unverdientes 34:28 Endergebnis auf der Anzeigetafel.

Nicht die spielerische, sicher aber die kämpferische Leistung dieser Partie ist zu würdigen. Dass die Damen alles gegeben hatten, war deutlich abzulesen am „Dankeschön“ an die Fans, die sehr viel Geduld mitbrachten.  Dieses fiel nämlich ungewohnt verhalten aus, die Kraft reichte fast nicht mehr, sich richtig über diesen Arbeitssieg zu freuen.

Die Damen der SGKS sind selbstkritisch genug, diesen hervorragenden Einstieg in die neue Spielklasse nicht überzubewerten. Drei Siege aus drei Heimspielen sind zwar eine tolle Bilanz, aber trotzdem erstmal „nur“ 6 Punkte für den Klassenerhalt. Solche Spiele wie am Wochenende sollte man sich tunlichst nicht zu oft leisten.

 

Es spielten: N. Geiser, D. Forcher im Tor-

N.Braun (4/1), A.König (2), C. Boni (2), A. Schulmeister (6/1), T. Meier (1), L. Braun (13/4), N. Droll (5), La. Oser (1/1), K. Fink, S. Falk

 
 

 

 

 

 

 
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